Die 2. Pfarrstelle der Christuskirche ist wieder besetzt
In einem festlichen Einführungsgottesdienst in der trotz Kälte mit 250 Gottesdienstbesuchern voll besetzten Christuskirche wurde Pfarrer Felix Reuter in sein neues Amt eingeführt. Das Besondere daran ist, dass er vom Pfarrvikariat der 4. Stelle innerhalb der gleichen Gemeinde auf die 2. Pfarrstelle gewechselt ist und damit die Geschäftsführung der Kirchengemeinde übernommen hat.
Die Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie viele Gemeindemitglieder freuen sich darüber, Pfarrer Reuter als hervorragenden Prediger und hingebungsvollen Gemeindepfarrer zu behalten. Einen – ganz kleinen – Nachteil hat die Sache trotzdem: eine Pfarrstelle an der CK bleibt nach wie vor noch eine zeitlang unbesetzt.
Nun zum Gottesdienst, der trotz der ungemütlich kühlen Temperaturen als sehr schön und sogar „kurzweilig“ gelobt wurde. Die Gemeindelieder waren allesamt aus dem neuen Liederbuch „Kommt atmet auf“ gewählt, für die die musikalische Gestaltung sorgte Volker Gloßner an der Orgel zusammen mit dem Jugendchor. Zu Gast in unserer Kirche waren neben den Landshuter Gemeindegliedern auch viele Gemeindeglieder und Gäste aus der früheren Germeringer Kirchengemeinde, in der Pfr. Reuter Vikar gewesen war, sowie Vertreter der katholischen Kirche, des Stadtrats, der Landessynode und Kolleginnen und Kollegen des Pfarrkapitel und des Nachbardekanats. Die Assistenten bei der Einsegnung waren die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands Dorothea Marquardt, Nadine Netzer aus der Evangelischen Jugend, Religionspädagoge Norbert Elter aus Pfr. Reuters Heimatgemeinde in Dachau und Studienfreund Pfr. Michael Stritar.
In seiner Predigt über einen Vers aus dem Prophetenbuch des Jeremia (Jer 9,22-23) über das rechte Rühmen motivierte Pfr. Reuter die Kichengemeinde mit einem kräftigen "Weiter so - aber anders!". Es gehe darum, eigene Stärke, Weisheit und Reichtum auf andere Weise zu erlangen, nämlich als Teil eines Lebens, das auch von Schwäche, Beschränktheit und Armut bestimmt ist. Gerade im Bewusstsein über die eigene Schwäche könne neue Stärke erwachsen. Den Wortlaut seiner Predigt können Sie hier nachlesen.
Bevor zum Empfang in der Apsis der Kirche eingeladen wurde – der von fleißigen Helferinnen und Helfern liebevoll vorbereitet worden war, gab es noch herzliche Grußworte von dem 2. Bürgermeister Dr. Keyßner, Pfr. Wölfel von St. Pius, Präsidiumsmitglied Frau Keyßner und Gemeindemitglied Herrn Meerkamp, der Kindergartenleitung Fr. Ostermeier und zu guter Letzt Vertretern der Evangelischen Jugend.
Die vielen guten Wünsche und den Segen, der Pfr. Reuter während des Gottesdienstes zugesprochen worden war, kann er bei all den anstehenden Aufgaben in der großen Kirchengemeinde auch gut gebrauchen. Allein in diesem Jahr steht mit der Kirchenvorstandswahl ein großes Projekt in der Gemeinde an. Und die Renovierung der Christuskirche ist eine wichtige Aufgabe für die nächste Zeit - was die Gottesdienstbesucher bei der großen Kälte am eigenen Leib spüren mussten.
Fotos von Manuel Pehl:





































